11/12/2013
SEASIDE.
Throwback Thursday am Tuesday. Wir lagen da, ließen uns den Sand zwischen den Finger zergehen, er war noch warm. Noch warm von der Sonne die ihn den ganzen Tag bestrahlt hatte, man konnte die Wärme spüren, die sich langsam gleitend wieder löste und schließlich in die Atmosphäre geriet. Da war dieser Strandkorb, in dem wir saßen. Ausgerichtet zum Meer. Perfekte Aussicht, auf die Wellen, die langsam das Ufer erreichten. Die Brandung in der Ferne. Die letzten Silhouetten des Sonnenuntergangs am Himmel, lilapinkorangerot leuchtend. Der Mond am Himmel. Wir fühlten uns frei. Schrieen unsere Namen in die Nacht, lachten, redeten, schwiegen. Du hattest dieses Lied angemacht. Jeder hatte dazu diese eine Person im Kopf. Drei Minuten Stille, nur das Geräusch des Meeres im Ohr, ich wünschte es hätte nie aufgehört. Ich hatte dir die Sache erzählt. Du warst überglücklich, danach gingen wir ins Wasser. Dann standen wir da. Der Mond erleuchtete die See. Die Wassermoleküle kamen uns entgegen, prickelten an der Haut. Weißt du noch? Sie sahen aus wie die Mario Bros. Kästchen im Spiel, hattest du gesagt. Wir lachten wieder, warfen uns den Ball zu. Ich wünschte es hätte nie aufgehört, aber man soll aufhören wenn's am schönsten ist. Ich hatte gesagt: "Langsam wird's kalt, Bruder." Wir gingen zum Korb, packten zusammen und gingen. Schauten zurück. Schweigeminute für diesen Moment. Ich hatte noch nie so einen schönen Himmel gesehen, es war perfekt, zu perfekt. Danach wendeten wir uns ab und gingen zurück, immer im Hinterkopf was da gerade eben passiert war.
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